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Der Aufstieg –Anábásis

Mit dem Unfall hatte Thomas Bubendorfer das Scheitern, seine Fehlbarkeit und seine Grenzen kennengelernt. Es war die wesentlichste Erfahrung in seinem Leben. Er lag zwei Monate im Spital und ging zehn Monate auf Krücken. Ein Jahr später scheiterte er (zum ersten Mal am Berg!) vor laufenden Kameras an der Aconcagua, 6.956 m, Südwand (am schlechten Wetter und an sich selbst). Seine Ehe ging in die Brüche.

Ein Jahr später versucht er es wieder, allein, diesmal ohne Medien. Ohne Begleitung lebt er drei Wochen lang im Basislager und kundschaftet die Wand bis 6.000 Meter aus. Schließlich gelingt ihm am 4.Januar 1991 die erste seilfreie Alleinbesteigung der 3.000 Meter hohen Südwand des Aconcagua auf der „Messner Direttissima“. Sie zählt zu den drei größten Wänden der Erde. Diese Besteigung wird die wichtigste seines Lebens bleiben.

In den nächsten Jahren folgten seilfreie Alleingänge im Fels bis zum Schwierigkeitsgrad 7a, darunter der Winter Alleingang durch die 900 m hohe Südwand des Dachstein auf der Route „Indirekte“, VII-, in knapp zwei Stunden.

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