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Der Absturz

1988 kam der Bruch. Vor den Kameras von TV Sendern aus Österreich, Deutschland und Italien durchstieg er an einem Tag hintereinander fünf Wände in den italienischen Dolomiten bis zum VII. Schwierigkeitsgrad. Dieses „Enchaînement“(Aneinanderkettung), wie es im Fachjargon heißt, bleibt bis heute einzigartig. Möglich war es nur, weil er sich - der französische Spitzenkletterer Christophe Profit hatte es in den Westalpen vorgemacht – vom Gipfel jedes Berges mit dem Hubschrauber abholen und zum Fuß der nächsten Wand bringen ließ.

Aber nur wenige Monate später stürzte er bei Werbeaufnahmen in Österreich 20 Meter auf den Grund der heimatlichen Liechtenstein Klamm. Er hatte unglaubliches Glück zu überleben, aber seine Verletzungen waren schwer: neun Wirbel und ein Handgelenk gebrochen, und vor allem waren die linke Ferse und das Sprunggelenk zertrümmert. Im Sprunggelenk sollten ihm keine 10% Restbeweglichkeit bleiben. Die Ärzte erklärten ihn zu 35% invalid und sagten ihm voraus, dass er nie wieder einen Berg besteigen könnte.

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